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Masten des MW-Senders Cremlingen gesprengt [Beitrag #12347] Fr, 02 März 2018 20:06 Zum nächsten Beitrag gehen
röhrenradiofreak ist gerade offline  röhrenradiofreak
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Am 29. Januar wurden die drei Masten des Mittelwellensenders Cremliungen bei Braunschweig gesprengt.

http://www.cremlingen-online.de/die-sendemasten-bei-scheppau -wurden-gesprenkt/

Der Sender strahlte vom 30.09.1962 bis 31.12.2015 das Programm des Deutschlandfunks auf den Frequenzen 548 kHz (bis 1978) und 755 kHz (ab 1978 756 kHz) aus. Von 1967 bis in die 1990er Jahre mit einer Sendeleistung von 800 kW. Außerdem wurden von dort auf 630 kHz von 2001 bis 2003 der Privatsender Mega Radio und von 2005 bis Ende 2012 die Stimme Russlands ausgestrahlt.

Lutz


Aw: Masten des MW-Senders Cremlingen gesprengt [Beitrag #12349 ist eine Antwort auf Beitrag #12347] Fr, 02 März 2018 22:41 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Anode ist gerade offline  Anode
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Ja, schade.
Heute wurde auch der Sender Donebach gesprengt.
Wohl jeder, der hier mitliest, wird das ein oder andere Mal den Deutschlandfunk auf 153 kHz vom Sender Donebach gehört haben.
Hier Youtube-Videos der Sprengung:



In der Münchner Umgebung war der Sender Aholming, dessen Tage auch gezählt sein dürften, auf 207 kHz meistens besser zu empfangen.

Viele Grüße

Dirk Becker


Dirk Becker / Anode
Aw: Masten des MW-Senders Cremlingen gesprengt [Beitrag #12351 ist eine Antwort auf Beitrag #12349] Sa, 03 März 2018 10:31 Zum vorherigen Beitrag gehen
röhrenradiofreak ist gerade offline  röhrenradiofreak
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Die Feldstärke des Senders Cremlingen (30 km entfernt) war bei uns vor allem zu 800 kW-Zeiten so groß, dass viele Empfänger Zustopfeffekte zeigten. Oft war der Deutschlandfunk ungewollt in NF-Verstärkerschaltungen aller Art zu hören. Mit einem Detektorempfänger an einer Langdrahtantenne konnte man (leisen) Lautsprecherempfang hinbekommen. Beim Oszillografieren kleiner Signale musste man auf gute Abschirmung und sinnvolle Masseführung achten, weil sonst statt des zu untersuchenden Signals der Deutschlandfunk auf dem Oszi zu sehen war. Usw. usf.

Lutz
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